Zum Inhalt springen

Aktualisiert am

Heizkosten

22. September 2026: Heizspiegel – Wärmepumpe am günstigsten, Heizöl wird deutlich teurer

Im Einfamilienhaus mit 130 m² kostete Heizen 2025 mit Wärmepumpe 1.260 €, mit Gas 2.040 € und mit Heizöl 2.145 €. Für 2026 wird vor allem Öl teurer.

Aktualisiert: 3 Min. LesezeitRedaktion Wärmepumpen-News

Balkengrafik zu den Heizkosten 2025 im Einfamilienhaus mit 130 m²: Wärmepumpe 1.260 €, Holzpellets 1.415 €, Erdgas 2.040 €, Fernwärme 2.040 €, Heizöl 2.145 €.
Grafik: Wärmepumpen-News · Daten: Heizspiegel 2026, 22.09.2026

Mit einer Wärmepumpe war Heizen 2025 am günstigsten. Das zeigt der Heizspiegel 2026, den die Beratungsgesellschaft co2online, der Deutsche Mieterbund und der Bauherren-Schutzbund am 22. September 2026 vorgestellt haben. In einem Einfamilienhaus mit 130 m² kostete die Wärme mit Wärmepumpe 1.260 € im Jahr, mit Erdgas 2.040 € und mit Heizöl 2.145 €.

Für 2026 erwarten die Herausgeber vor allem bei Heizöl einen kräftigen Anstieg: um 24 bis 28 %. Die Wärmepumpe soll nur um 3 % teurer werden.

Heizkosten 2025 im Einfamilienhaus

Der Heizspiegel rechnet mit Modellhaushalten. Die Werte gelten für das Abrechnungsjahr 2025, die Veränderung bezieht sich auf 2024.

Energieträger Heizkosten 2025 (130 m²) Veränderung zu 2024
Wärmepumpe 1.260 € +5 %
Holzpellets 1.415 € +24 %
Erdgas 2.040 € +15 %
Fernwärme 2.040 € +3 %
Heizöl 2.145 € +1 %

Nach unserer Rechnung lag die Wärmepumpe im Einfamilienhaus damit 780 € unter Erdgas und 885 € unter Heizöl. Am stärksten gestiegen sind die Kosten für Holzpellets und Erdgas.

Heizkosten 2025 in der Wohnung

Für eine Wohnung mit 70 m² nennt der Heizspiegel diese Werte:

Energieträger Heizkosten 2025 (70 m²) Veränderung zu 2024
Wärmepumpe 715 € +5 %
Holzpellets 735 € +20 %
Heizöl 1.030 € 0 %
Erdgas 1.170 € +14 %
Fernwärme 1.295 € +6 %

In der Wohnung war Heizöl günstiger als Erdgas, die Wärmepumpe bleibt auch hier am günstigsten.

Was bedeutet das für Ihr Haus?

Ein Fachbetrieb ordnet die Neuerungen für Ihr Gebäude ein und rechnet die Förderung mit Ihnen durch.

Kostenlose Beratung

Kostenlos und unverbindlich. Es meldet sich der Fachbetrieb, der diese Website betreibt – Name und Anschrift stehen im Impressum.

Die Prognose für 2026

Für das laufende Jahr erwarten die Herausgeber diese Entwicklung:

  • Heizöl: 24 bis 28 % teurer
  • Holzpellets: 17 bis 23 % teurer
  • Wärmepumpe: 3 % teurer
  • Fernwärme: 1 % teurer
  • Erdgas: 4 bis 5 % günstiger

Eine Prognose ist keine Rechnung: Was Sie tatsächlich zahlen, hängt von Ihrem Vertrag ab – vor allem davon, ob Sie eine Preisgarantie haben und wann sie endet. co2online betont, dass fossiles Heizen langfristig mit größeren Kostenrisiken verbunden bleibt als das Heizen mit erneuerbaren Energien.

Was die Zahlen für Ihre Heizungsentscheidung heißen

Der Heizspiegel vergleicht laufende Kosten. Für die Frage, ob sich eine neue Heizung lohnt, gehören zwei weitere Posten dazu: die Anschaffung und die Förderung.

Anschaffung und Förderung: Für eine Wärmepumpe zahlt die KfW (Programm 458) seit dem 21. Juli 2026 eine Grundförderung von 30 %. Bei einem Antrag bis zum 31. Januar 2027 kann der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 % dazukommen. Wie stark die Förderung danach sinkt, steht in unserem Bericht Förderung sinkt ab Februar 2027.

Laufende Kosten: Die rund 780 bis 885 € Abstand im Einfamilienhaus aus dem Heizspiegel sind ein Durchschnitt über Modellhaushalte. In Ihrem Haus hängen sie von Heizlast, Vorlauftemperatur und Stromtarif ab. Wie effizient Wärmepumpen in alten Häusern arbeiten, zeigt unser Bericht über den Feldtest des Fraunhofer ISE.

So prüfen Sie Ihre eigene Abrechnung

Rund 90 % der Haushalte haben laut Heizspiegel Sparpotenzial – im Schnitt etwa 465 € im Jahr in einer Wohnung und bis zu 1.000 € in einem Einfamilienhaus. Mit diesen Schritten finden Sie heraus, ob Sie dazugehören:

  1. Abrechnung holen: Verbrauch und Kosten des letzten Jahres, dazu die beheizte Fläche.
  2. Vergleichen: Liegen Ihre Kosten deutlich über den Werten oben, lohnt ein genauerer Blick.
  3. Ursachen suchen: zu hohe Vorlauftemperatur, fehlender hydraulischer Abgleich, alte Pumpe, ungedämmte Leitungen im Keller.
  4. Vertrag prüfen: Wann endet Ihre Preisgarantie, und welcher Tarif folgt danach?

Einordnung

Der Heizspiegel zeigt: Im Betrieb war die Wärmepumpe 2025 in beiden Modellhaushalten die günstigste Art zu heizen. Wie groß der Vorteil in Ihrem Haus ausfällt, entscheidet sich bei Planung und Tarif. Eine Beispielrechnung mit Ihren eigenen Verbrauchswerten bringt hier mehr als jeder Durchschnitt.

Was bedeutet das für Ihr Haus?

Ein Fachbetrieb ordnet die Neuerungen für Ihr Gebäude ein und rechnet die Förderung mit Ihnen durch.

Kostenlose Beratung

Kostenlos und unverbindlich. Es meldet sich der Fachbetrieb, der diese Website betreibt – Name und Anschrift stehen im Impressum.

Häufige Fragen

Was kostete Heizen 2025 in einem Einfamilienhaus?

Laut Heizspiegel 2026 in einem Einfamilienhaus mit 130 m²: Wärmepumpe 1.260 €, Holzpellets 1.415 €, Erdgas 2.040 €, Fernwärme 2.040 € und Heizöl 2.145 € im Jahr.

Wird Heizen 2026 teurer?

Die Herausgeber erwarten für 2026 bei Heizöl 24 bis 28 % höhere Kosten, bei Holzpellets 17 bis 23 %, bei Fernwärme 1 % und bei der Wärmepumpe 3 %. Bei Erdgas rechnen sie mit 4 bis 5 % weniger.

Wie viel kann ich beim Heizen sparen?

Rund 90 % der Haushalte haben laut Heizspiegel Sparpotenzial: im Schnitt etwa 465 € im Jahr in einer Wohnung und bis zu 1.000 € im Jahr in einem Einfamilienhaus.

Wer gibt den Heizspiegel heraus?

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bauherren-Schutzbund.

Quellen

  1. co2online: Heizen wird teurer – neuer Heizspiegel zeigt Sparpotenziale von bis zu 1.000 Euro pro Jahr (erschienen 22.09.2026)
  2. Deutscher Mieterbund: Heizspiegel 2026 (erschienen 22.09.2026)
  3. ADAC: KfW-Heizungsförderung – was sich ab 21. Juli 2026 ändert (erschienen 21.07.2026)

Was bedeutet das für Ihr Haus?

Das Formular stellt heyflow bereit und wird erst nach Ihrem Klick geladen. Lädt es nicht? Formular direkt öffnen